Wenn man nicht mehr länger allein sein möchte und schon alles probiert hat um jemanden kennenzulernen und es trotzdem einfach nicht klappen will, dann kann man schon mal den Mut verlieren. Nicht jeder traut sich den Schritt, eine Kontaktanzeige aufzugeben und zu warten, wer sich darauf melden wird. Oft haben die Betroffenen Angst, dass sich nur Menschen melden, die kein wirkliches Interesse an einer ernsthaften Beziehung haben oder auch davor, dass sich am Ende gar niemand meldet. Daher probieren es die meisten Partnersuchenden erst einmal andersherum. Sie lesen und durchstöbern Kontaktanzeigen auf der Suche nach der einen, die einen wirklich anspricht. Dann kommt der nächste Schritt: die Kontaktaufnahme.
Chiffre oder Telefonnummer?
Wer sich auf eine Anzeige melden will, dem stehen meist verschiedene Wege der Kontaktaufnahme zur Verfügung: seriöse Kontaktanzeigen zeichnen sich eigentlich durch die Zuschrift per Chriffre aus. Hier wird eine Nummer angegeben und die Adresse der Zeitung oder des Portals, die die Anzeige geschaltet hat. Der Interessierte schreibt dann an diese Adresse unter Angabe der Chiffre-Nummer. Die Stelle, die der Brief erreicht, sortiert die Post nach Nummern und leitet sie dementsprechend weiter. Für den, der die Anzeige aufgibt, hat das den Vorteil, dass er zunächst anonym bleiben kann und auch seine persönlichen Daten geschützt sind. Für denjenigen, der sich auf die Anzeige meldet, bedeutet das natürlich, dass er ein wenig Geduld haben muss, bis der Brief bei der vermittelnden Stelle angekommen ist, dann bei dem Suchenden und schließlich bis zu dem Tag, an dem ihn wieder eine Antwort erreicht. Mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel wie dem Internet oder per Mail kann das heutzutage natürlich auch schon viel schneller gehen. Doch die Problematik besteht tatsächlich häufig darin, die Spreu vom Weizen zu trennen, denn nicht immer sind seriöse Kontaktanzeigen von unseriösen so leicht zu unterscheiden.
Vertrauen ist gut
Der Großteil der Partnerbörsen, ob im Netz oder offline, kann als serös bezeichnet werden. Meist treffen hier gleichgesinnte Geister und Suchende aufeinander. Doch leider gibt es immer findige Geschäftemacher, die versuchen aus der Not und der Verzweiflung anderer Kapital zu schlagen. Ist man selbst auf der Partnersuche, sollte man einige Punkte abklopfen, bevor man sich schon auf das erste Date freut. Klingt eine Anzeige einfach traumhaft? Dann denken Sie noch einmal darüber nach. Vielleicht hat derjenige ein bisschen geflunkert und übertrieben, vielleicht ist sie aber auch auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten verfasst worden. Steht dann noch eine Telefonnummer darunter, die die direkte Kontaktaufnahme anbietet, sollte man misstrauisch werden. Würden Sie Ihre Nummer ins Internet oder in die Zeitung stellen. Ohne Angabe von Erläuterungen, wie zum Beispiel “nur abends” oder “nur bis 22 Uhr”? Ist das nicht der Fall, sollte man vorsichtig sein, bevor man zum Hörer greift. Oft gerät man sonst in kostenpflichtige Warteschleifen irgendeiner dubiosen Agentur, die einem dann am Ende nur für teure Gebühren weitere Anzeigen vorliest und die, für die man sich eigentlich interessiert hat, wird mit keinem Wort wieder erwähnt.